US-Regierung zutiefst empört über Wikileaks

Die US-Regierung hat empört auf Enthüllungen der Internetplattform WikiLeaks reagiert, wonach unter anderem „hunderte“ irakische Zivilisten an US-Checkpoints getötet worden sein sollen.
Außenministerin Clinton kritisierte die von WikiLeaks vorgenommene Veröffentlichung Hunderttausender US-Militärdokumente zum Irak-Krieg scharf. Clinton verurteilte es in einer Reaktion auf diese Veröffentlichungen „klar und eindeutig“, wenn geheime Unterlagen zugänglich gemacht würden. Dadurch gerieten Leben in Gefahr. Überdies werde die nationale Sicherheit der USA „und derer, die mit uns zusammenarbeiten“, Risiken ausgesetzt.
Auch das US-Verteidigungsministerium reagierte mit aller Schärfe auf die Veröffentlichung der Militärdokumente. „Indem solche sensiblen Dokumente zugänglich gemacht werden, setzt WikiLeaks weiter das Leben unserer Soldaten, unserer Verbündeten, und von Irakern und Afghanen aufs Spiel, die für uns arbeiten“, teilte das Pentagon am Freitag mit.