US-Drohnen-Angriffe auf Pakistan nahmen 2010 dramatisch zu

Die Angriffe der US-Drohnen auf die pakistanischen Stammesgebiete im Jahr 2010 haben sich im Vergleich zu 2009 mehr als verdoppelt. Die Nachrichtenagentur Xinhua gab am lenzten Tag des Jahres 2010 in einem Bericht über die Luftangriffe der US-Drohnen auf die pakistanischen Stammesgebiete bekannt, in diesem Jahr wurden insgesamt 122 solcher Luftangriffe auf diese Gebiete registriert, wobei 995 Menschen getötet wurden.
Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Zahl dieser Angriffe im Jahr 2009 mit 53 und die Zahl der Opfer mit 500 angegeben worden war.
Diesem Bericht zufolge betrugen die Luftangriffe durch US-Drohnen im pakistanischen Territorium zwischen 2004 und 2010, 218, wobei annähernd 1378 bis 2109 Menschen getötet wurden.
Zwar behaupten die USA, diese Angriffe würden gegen die Talibankräfte ausgeführt, aber da niemals Einzelheiten über die Opfer dieser Angriffe in den Medien veröffentlicht werden, koennen diese Behauptungen nicht nachgewiesen werden.
Den örtlichen Medien Pakistans zufolge fallen stets viele unschuldige pakistanische Zivilisten diesen Angriffen zum Opfer, was die Unzufriedenheit und antiamerikanischen Gefühle unter den pakistanischen Bürgern gesteigert hat.